Der Gestalter Jürgen Kunze erhielt seinerzeit kurzfristig den Auftrag, dem Paar “Pittiplatsch und Schnatterinchen” einen neuen Hund zur Seite zu stellen. Der gelernte Graveur kam Mitte der sechziger Jahre zum Fernsehen und arbeitete dort fortan als Szenenbildner. Den künftigen Liebling der Kinder hatte er gewissermaßen übers Wochenende “zusammengebastelt” – es sollte sowieso nur eine kurzlebige Erscheinung werden! Als Puppengestalter hatte Kunze vorher noch nie gearbeitet, die Auflage war lediglich, dass Pittis künftiger Gefährte viel sprechen und vor allem frech sein sollte.
Eine gewisse Ähnlichkeit mit den seinerzeit durchs Westfernsehen bekannten “Muppet”-Puppen der Sesamstraße war mehr zufällig und entsprach wohl eher dem Geist der Zeit. Und da der “Moppi”-Schöpfer die Figur schon einmal erschaffen hatte, durfte er sie künftig auch gleich führen. Seine Stimme hatte er dem altklugen Hund allerdings nicht geliehen – das taten andere: zu Anfang der Radio-Sandmann-Sprecher Günter Schiffel und später der eigentlich als Regisseur arbeitende Günter Puppe.