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Gute Nacht!

Spielzeug und Umwelt

Schüler spielen mit bunten Plastik-Stecksteinen

Schüler der 2. Klasse einer Berliner Schule: Sie spielen mit bunten Plastik-Stecksteinen und bauen eine ganze Stadt. Plötzlich merken sie, dass eine Feuerwehr fehlt. Sie schreiben deshalb an den Hersteller, den VEB Plastica Bad Kösen, einen Brief:
„Liebe Spielzeugmacher! Wir brauchen für unsere neue Stadt dringend ein Feuerwehrauto. Bitte liefert es uns. Montage übernehmen wir. Klasse 2c“
Dort wird die Anfrage der Kinder ernstgenommen. Gussformen werden vorbereitet, der Spitzguss geschieht wie mit einem Waffeleisen: „Nur verwenden wir statt Teig Plaste.“ Zum Schluss werden die Komponenten des Feuerwehrautos an die Kinder geliefert, die das Stück sofort montieren: „Alle Teile passen und nichts fehlt.“

Mit kleinen Dokumentarfilmen wurde ab Mitte der 70er Jahre im „Sandmännchen“-Programm des DDR-Fernsehens allerlei Wissenswertes an die Kinder vermittelt. Eine kürzere Serie war mit zehn Episoden auch die über „Spielzeug und Umwelt“.
Am 24. Juni 1976 wurde der Hersteller von Plastik-Spielzeug aus Bad Kösen vorgestellt. Autorin war Helga Porsch, die auch Regie führte und den Kommentartext sprach.