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Gute Nacht!

Gisela und die Fernsehfinken

Gisela und die Fernsehfinken

Beliebte Sendungen des Kinderfunks nach dem Krieg waren solche, in denen Kinder im Studio sangen, spielten und musizierten.
Bekannt waren die „Sonntagskinder“ und die „Rundfunkspatzen“.
Im Deutschen Fernsehfunk wurde diese Tradition mit den „Fernsehfinken“ schon frühzeitig fortgesetzt. Diese Reihe war auch von Beginn an eines der ersten Bestandteile der Abendgrüße.

Am 28. Januar 1959, in der 15. Folge und noch ohne das Sandmännchen, spielte Gisela Hein mit ihren Studiokindern „Verkleidung“. Die kleinen Gäste erschienen in verschiedenen Kostümierungen und verkörperten bestimmte Handwerksberufe – den Schornsteinfeger, den Schneider, den Bäcker und den Fleischer.
Dazu sang Gisela einen passenden Vierzeiler und sagte anschließend „Gute Nacht“.

Die Serie lief bis Juli 1960 mehr als 70mal und brach dann ab.
Erst im Jahre 1976 entdeckte man das Singen und Musizieren im Studio wieder – im „Liederspielplatz“.