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Gute Nacht!

Der kleine Drehorgelmann

Der kleine Drehorgelmann

Das bekannteste Sandmännchen der Bundesrepublik – der eigentliche „West“-Sandmann – startete Anfang der sechziger Jahre und erzählte mehr als zwei Jahrzehnte lang in den meisten ARD-Rundfunkanstalten seine Gute-Nacht-Geschichten. Sehr häufig war darin von „kleinen“ sympathischen Figuren die Rede, die auf die Kinder einen besonderen Reiz ausübten. So gab es einen „Kleinen Straßenkehrer“, einen „Kleinen Nachtwächter“ oder einen „Kleinen Zauberer“.

Am 2. Januar 1970, lief im NDR erstmals die reizvolle Serie „Der kleine Drehorgelmann“ in fünf Folgen. Dieser bereits damals nahezu ausgestorbene Berufsstand war immer schon mit einem Hauch von Melancholie und Fernweh verbunden. Und Fernweh war es auch, was den kleinen Drehorgelmann in diesen hübschen und einfachen Zeichen-Geschichten packte. Er zog in die Welt, und wo er hinkam, gelang es ihm, Streit zu schlichten und Probleme zu lösen. Produziert wurden die „kleinen“ Filme vom „West“-Sandmann-Schöpfer Herbert K. Schulz, geschrieben hatte sie die Autorin Eva Marder und gezeichnet wurden sie von der Malerin Karin Heller.